18. Mai Kundgebung zu Ehren der Baumgruppe
Gedenkstein im Lustgarten, Unter den Linden/ Am Lustgarten, 17.00 Uhr
zum lesen bitte Bilder anklicken
Gedenkstein im Lustgarten, Unter den Linden/ Am Lustgarten, 17.00 Uhr
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18.30 Uhr, Café Sibylle
Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin (U 5 zwischen Strausberger Platz und Weberwiese)
Es liest und erzählt Regina Scheer

Vor 70 Jahren
18. Mai 1942: Antifaschistische Proteste und ein Anschlag auf die Nazi-Hetzaussstellung “Das Sowjetparadies” im Berliner Lustgarten
Liebe Freundinnen und Freunde,Liebe Freundinnen und Freunde,
die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten möchten euch herzlich zu zwei Veranstaltungen und einer Kundgebung im Lustgarten einladen, die an den antifaschistischen Widerstand der jüdisch kommunistischen Gruppe Baum und der ” Roten Kapelle” erinnern wollen.
Voll Bewunderung und Trauer erinnern wir uns an die durchweg jungen Antifaschistinnen und Antifaschisten, an ihren Mut, ihre Verzweiflung, aber auch an ihre Lebenslust und Fröhlichkeit.
Wir würden uns sehr freuen Euch/Sie zahlreich bei den Veranstaltungen und der Kundgebung am Freitag, dem 18. Mai 2012, dem 70. Jahrestag des Anschlags, begrüßen zu dürfen.
Zu den Veranstaltungen der Berliner VVN-BdA zum 8. und 9. Mai sind auch dieses Jahr wieder zahlreiche Menschen gekommen. Unsere Gäste, 10 polnische Befreier_innen, die am Sturm auf Berlin teilnahmen und u.A. das KZ-Sachsenhausen befreiten, haben sich über den freundlichen Empfang und den vielfachen Dank, der ihnen auf mehreren Veranstaltungen ausgesprochen wurde sehr gefreut. Nicht ein Stück Kuchen oder Würstchen ist am 9. Mai auf unserem Fest im Treptower Park übrig geblieben. Wir freuen uns, dass wieder tausende Menschen die Befreiung vom Faschismus mit uns gefeiert haben. Bei allen Helfern_innen, Spender_innen und Unterstützer_innen möchten wir uns herzlich bedanken!
Mit antifaschistischen Grüßen, eure / Ihre Berliner VVN-BdA e.V.
Aufgrund mehrerer Nachfragen von empörten Anwohner_innen, wie mit Werbung von rechtspopulistischen Parteien umgegangen werden kann, hat das Bündnis “Rechtspopulismus stoppen” einen Aufkleber gestaltet, der als Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung an ihrem Briefkasten angebracht werden kann.

Sonntag, 8. Mai, 18.00 Uhr
Kundgebung am Denkmal »Mutter Heimat« im sowjetischen Ehrenmal in Treptow.
Es spricht Dr. Hans Coppi, Vorsitzender der Berliner VVN-BdA. Gina Pietsch singt Lieder zum Tag der Befreiung. Anschließend Niederlegung von Kränzen und Blumen am Denkmal »Mutter Heimat« und am Sowjetischen Ehrenmal.
Veranstaltet vom Bund der Antifaschisten Treptow e.V.
weitere Termine rund um den 8. Mai hier
Unabhängig, antifaschistisch und feministisch
die Initiative für einen Gedenkort ehemaliges Jugendkonzentrationslager Uckermark e.v.
Mädchenkonzentrationslager Uckermark – Ihr seid nicht vergessen!
Samstag, 14. Mai: ab 09.00 Uhr vor dem Fontane Haus in Reinickendorf
(Wilhelmsruher Damm 142 c, BVG Verbindungen:Bus M21, 124, X21, X33 vom Bahnhof Wittenau,U8/S1)

Über 500 Antifaschist_innen stoppen Naziaufmarsch! mehr …

Nazis von hunderten Antifaschist_innen blockiert. Danke!!
Aufrufer_innen: Berliner VVN-BdA e.V., ALB und Ver.di Jugend Berlin

Die Hinweise verdichten sich:
Zeit Online: Störungsmelder: “Naziaufmarsch Richtung Kreuzberg?” mehr …
Die Berliner VVN-BdA fordert Konsequenzen für die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes vom Samstag in Kreuzberg für ihr völlig distanzloses Verhalten gegenüber den aufmarschierenden Neonazis.Nach Berichten in der Berliner Presse hat sich die Vermutung erhärtet, dass die Berliner Polizei die gewalttätigen Übergriffe von Neonazis vom vergangenen Samstag in Kreuzberg auf GegendemonstrantInnen und MigrantInnen erst ermöglicht hat. Dies war keine Einsatzpanne.
Di, 24. 05. um 18:00 | Haus der Demokratie und Menschenrechte/ Robert-Havemann-Saal

Hans Coppi im Gespräch mit Elfriede Brüning und Irina Liebmann
Die Berliner VVN-BdA unterstützt den Aufruf des Bündnisses „Kreuzberg für grenzenlose Solidarität“ und ruft ebenfalls zur Teilnahme an der Demonstration unter dem Motto „ Den Antifaschistischen Selbstschutz organisieren! Kampf dem Rassismus überall!“ auf. Damit unterstreichen, erneuern und verstärken wir unsere Forderungen nach glaubhaften
Konsequenzen für die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes für ihr völlig distanzloses Verhalten gegenüber den aufmarschierenden Neonazis, dass Menschen in Gefahr bringt, verunsichert und dem „Kampf um die Straße“ der Neonazis in die Hände spielt. mehr …
Eindeutiges Bekenntnis zu Antifaschismus und gegen das Paktieren von Neonazis und Polizei!
Foto:dpa
Wir lassen uns von diesen Repressalien nicht einschüchtern, sondern werden unser antifaschistisches Engagement noch weiter intensivieren. Es war, ist und bleibt dabei – wo Neonazis marschieren, werden wir uns ihnen entgegenstellen! Dies machten bis zu 2000 Teilnehmer_innen bei der heutigen Demonstration durch Kreuzberg, die dem Aufruf des Bündnisses „Kreuzberg für grenzenlose Solidarität“ aus antifaschistischen, antirassistischen und migrantischen Gruppen sowie dem Berliner VVN-BdA folgten, mehr als eindrucksvoll deutlich. Damit blieb auch die Stimmungsmache einiger Medienvertreter_innen wie z.B. beim Tagesspiegel und der Berliner Morgenpost wirkungslos, die vorab wiederholt eine antifaschistische Demonstration kriminalisieren und für ihre Schlagzeilen Gewalt herbeischreiben wollten. mehr …
Innenausschusssitzung des Abgeordnetenhauses Berlin bestätigt Paktieren von Neonazis und Polizei.
“Die Berliner VVN-BdA ist empört über die heute im Innenausschuss offengelegte geheime Zusammenarbeit von Polizei und Neonazis, welche erst ermöglichte, dass auf GegendemonstrantInnen und MigrantInnen eingeschlagen werden konnte und verurteilt die Versuche der Verantwortlichen davon abzulenken und stattdessen antifaschistisches Engagement zu diskreditieren. Alles in allem geht es der Polizei offensichtlich nur um eine Ablenkung und Verschleierung des eigenen Versagens sowohl bei ihrer Taktik wie auch des Personaleinsatzes. Die damit einhergehende Verharmlosung der Folgen für die Betroffenen der Neonazi-Übergriffe ist ein Schlag ins Gesicht aller zivilgesellschaftlich engagierten Menschen in dieser Stadt. Die klare Hierarchie des Einsatzes – erst die Interessen der Neonazis, dann die der Polizei und ganz zuletzt die der Bürger_innen dieser Stadt wahrzunehmen, ist auch für unbefangene BeobachterInnen mehr wie augenfällig. …” mehr …
Die Berliner VVN-BdA unterstützt die Aktivitäten des Bezirkes Friedrichshain/ Kreuzberg gegen die rechtspopulistische und rassistische, selbsternannte “Bürgerbewegung Pro Deutschland”, die das Rathaus Kreuzberg am 30. Juni für ihre rassistische Wahlkampfpropaganda als Bühne mißbrauchen will. Erst am 25. Januar wurden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Kreuzberger Rathaus Informationsmaterialien zu einer Ehrentafel, die die Namen von 100 Opfern des Nationalsozialismus trägt, durch uns übergeben. Dorthin rufen wir nun erneut auf, um am 30. Juni ab 16.00 Uhr im “Offenen Rathaus” ein weiteres Zeichen gegen Rassismus und Sozialchauvinismus zu setzen. Neben vielen Ständen und Kulturbeiträgen wird es u.a. auch eine gemeinsame Kundgebung ab 17.30 Uhr vor dem Rathaus durch das Bündnis “Rechtspopulismus stoppen” und die “Initiative gegen Rechts Friedrichshain” geben.
Rechtsaußen bleibt draußen!
Bunt statt Braun
Friedrichshain-Kreuzberg gegen Rassismus
Für einen interkulturelles und vielfältiges Friedrichshain-Kreuzberg, für eine
weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus!

Aufruf des Bezirksamtes: MITMACHEN! UNTERSTÜTZEN! UNTERSCHREIBEN (Mail: Regina.Reinke@ba-fk.verwalt-berlin.de)! hier …
Heute wurde durch das “Bündnis für Vernunft” in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit und von Doro Zinke, Vorsitzende des DGB – Bezirk Berlin-Brandenburg das “Band für Mut und Verständigung verliehen.
PreisträgerInnen waren: Frau Ursula Nikitenko aus Bernau, die sich aktiv um die Integration russischsprachiger Zuwanderer in Bernau kümmert, das Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“ aus Neuruppin, das sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Neofaschismus und für Demokratie und Toleranz engagiert und unser Mitglied Dirk Stegemann aus Berlin, für sein Engagement gegen Rechtspopulismus und für die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Nazi-Diktatur.

Quelle: Kappa Photo
Sein Dank galt: ” stellvertretend den Menschen, die sich couragiert an vielen Orten des Landes gegen Geschichtsrevisionismus, Nazismus und Rassismus einmischen, ohne dass ihnen je ein Preis verliehen wird. … In diesem Sinne bedanke ich mich bei all jenen, die aktiv trotz zahlreicher Widerstände, den „Zug der Erinnerung“ in Berlin möglich gemacht haben. Ausdrücklich möchte ich die beteiligten Antifa-Gruppen nennen, die ja sonst von der Politik und medial gerne kriminalisiert werden. Insbesondere Dank Ihnen und der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten – namentlich durch dessen Vorsitzenden Dr. Hans Coppi, war es möglich, das ca. 50.000 Berliner_innen ein Stück deutscher Geschichte aus der dunkelsten Zeit auf sehr plastische und eindringliche Art und Weise nahe gebracht werden konnte.” Rede …
Im Anschluss erhielt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit vom AK “Marginalisierte- gestern und heute” durch Dirk Stegemann das Buch “ausgesteuert, ausgegrenzt … angeblich asozial”, um sich für einen Gedenk-, Lern- und Forschungsort an bzw. über die von den Nazis verfolgten und ermordeten so genannten Asozialen auf dem Gelände der ehemaligen Arbeitshäuser Rummelsburg einzusetzen. Ein Plakat der Antirassistischen Aktionstage “ABOLISH! Diskriminierende Gesetze gegen Flüchtlinge abschaffen!” vom 09. – 11. Juni gab es gratis für das Arbeitszimmer dazu.
“Mit dem Sonderpreis würdigte die Jury das herausragende Engagement des Berliner Vereins ASV – Moabit Basketball Club im Bereich der interkulturelle Jugendarbeit und Gewaltprävention.
Geehrt wurden im Rahmen der Veranstaltung außerdem die drei Berliner Beratungsteams gegen Rechtsextremismus – für Demokratie, die in diese Jahr ihr 10jähriges Jubiläum feiern:


Offener Brief: hier …
“Soll ein würdiger Gedenk-, Lern- und Forschungsort an und zu „Asozialen“ weiter verhindert werden? Setzen Sie sich gegen das Vergessen und Verschweigen ein!
PM: hier …
“Von Nazis verfolgten und ermordeten „Asozialen“ ihre Würde und ihr Gesicht zurück geben!”
Unterstützungsunterschriften an: marginalisierte@yahoo.de
Am 28. Juni 2011 feiert das Unabhängige Jugendzentrum Pankow (JUP e.V.) seinen 21. Geburtstag. Dies soll gebührend gefeiert werden. Es erwarten Euch Konzerte, Kickerturnier, leckeres Essen, kalte Drinks, viele nette Leute und allerlei andere tolle Sachen. Wir stecken gerade auf Hochtouren in der Vorbereitung des Tags. mehr …
Die Berliner VVN-BdA trauert um ihren Ehrenvorsitzenden
Am 2. Juli 2011 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 90 Jahren der Ehrenvorsitzende der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (Berliner VVN-BdA), der antifaschistische Widerstandskämpfer Kurt Langendorf. … weiterlesen …
Die Trauerfeier findet am 21. Juli 2011 um 13.15 Uhr auf dem Friedhof Friedrichsfelde statt.
“Der erfolgreiche Protest gegen eine Veranstaltung von Rechtspopulisten hat ein juristisches Nachspiel: Gegen den Kreuzberger Bürgermeister laufen Ermittlungen.” mehr …

Blockade mit Bürgermeister - und erfolgreich noch dazu. Foto: dpa, Jörg Carstensen
Montag, 18. Juli 2011 |18:30 Uhr Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin, U 5- Strausberger Platz

mit Reinhard Strecker
13:30 Uhr vor dem Rathaus Kreuzberg (Yorckstr. 4-11, Mehringdamm)
Kurz nach den Anschlägen in Oslo kündigten jetzt die RechtspopulistInnen und RassistInnen der “Pro Bewegung” für den 27./ 28. August einen Anti-Islamisierungskongress in Berlin an. mehr …
Demonstration „Solidarität mit den Opfern von Oslo und Utøya! Gegen Rechtspopulismus und Rassismus! Der Tod kommt aus der Mitte!“ Mittwoch, 3. August, 17 Uhr, Rosenthaler Platz

Montag, 15. August 2011 |18:30 Uhr Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
Zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeiter_innen:

AKTUELL: 10. August: PM der Berliner VVN-BdA:
“Am 13. August 2011 an der Bornholmer Brücke; 2:0 für Antifaschist_innen!” weiterlesen …
Material zu den Wahlen hier …
Unterstützt uns und kommt am 13. August 2011 um 10 Uhr zum S-Bahnhof Bornholmer Straße – gemeinsam werden wir die NPD-Kundgebung verhindern!
UPDATE: Wie bekannt wurde haben die Nazis ihre Anmeldung für die geplante Kundgebung am 19. August zurückgezogen. mehr …
Die vergangenen Tage sind schmerzliche Tage für viele unserer Mitglieder. Mit großer Sorge und Empörung erleben unsere Mitglieder, wie sich im Wahlkampf der NPD Hasstiraden und Gewalt gegen politische Gegner und MigrantInnen bündeln.
Auf tausenden Plakaten gibt der Parteichef Udo Voigt „Gas“. Vor dem Hintergrund der in der NPD verbreiteten Leugnung des Holocaust sehen wir darin eine Verhöhnung der Toten der Gaskammern von Auschwitz und Treblinka. Deshalb hat die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes–- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V. Strafanzeige wegen Volksverhetzung bei der Berliner Staatsanwaltschaft gestellt. Pressemitteilung …
Zeit-online: “Gas geben” mit dem Nazikreuzworträtsel (18.08.2011)
taz: RBB muss TV-Spot nicht ausstrahlen; NPD-Werbung volksverhetzend (18.08.2011)

Aktuelles, Infos, Termine und Hintergründe zu allen Aktivitäten z.B. den Protesten gegen den “Anti-Islamisierungskongress” der RassistInnen und RechtspopulistInnen von “Pro Deutschland” und dem Wilders/Freysinger/ Spencer- Wahlkampfspektakel der Partei “Die Freiheit” findet Ihr hier. Die Berliner VVN-BdA ruft als Mitglied sowohl des Bündnisses “Rechtspopulismus stoppen” als auch der Kampagne alle Berlinnerinnen und Berliner dazu auf, diese Termine zu unterstützen, zu bewerben und vor Ort Gesichte gegen Rassismus und Sozialchauvinimus zu zeigen.
„Blockieren ist unser Recht. Öffentlichen Auftritten von Rassisten muss entschieden entgegen getreten werden. Auch mit zivilem Ungehorsam. Dabei wird von uns keine Eskalation ausgehen“ erklärt die Kampagne „Zusammen handeln- gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung. mehr …
Termine:
Fr. 26. August 2011 | 18:00 Uhr | Boxhagener Platz | Berlin-Friedrichshain
Antifa-Demo: “Freiheit ist nicht wählbar!” Gegen die Parteizentrale von „Die Freiheit“.
27. /28. August: PRO-Deutschland-Pressekonferenz stören! – PRO-Aufmarsch blockieren!
Sa. 27. August 2011 | ab 09:00 | vorraussichtlich: Büro von “Pro Deutschland”, Allee der Kosmonauten 28 | Pressekonferenz
So. 28. August 2011 | ab 09:00 Uhr | Potsdamer Platz | Aufmarsch
Rassisten stoppen – die Beleidigungen gegen unsere Mitbürger_innen zurückweisen!
Die Kampagne die Sarrazin mit seinem Buch „ Deutschland schafft sich ab“ losgetreten hat oder der geplante „Antiislamisierungskongress“ der Partei „Pro Deutschland“ an diesem Wochenende in Berlin, die Wahlplakate der NPD, der geplante Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Wilders – die Beleidigungen gegen unsere Mitbürger_innen mit tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen migrantischen und muslimischen Hintergrund und Glaubens, hören nicht auf.
Die Berliner VVN-BdA e.V. ruft dazu auf, sich diesem rassistischen „Dammbruch“ entgegenzustellen. mehr …
Beteiligen Sie sich an den antirassistischen Protestaktionen der Kampagne „Zusammen handeln- gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung“. Infos …
„Statt mehr Transparenz bei der Aufklärung der Neonazimorde streben die konservativen Versager die Definitionsmacht im Kampf gegen rechts durch ein „Informations- und Kompetenzzentrums“ an. Das hieße den Bock zum Gärtner machen. Viele Initiativen sind seit Jahren gut vernetzt und in ständigem Austausch. Was ihnen fehlt sind die 2 Millionen Euro, womit Frau Schröder ein ihr unterstelltes „Informations- und Kompetenzzentrums“ – als Ergänzung zur “Extremismusklausel” aufbauen will.“ weiterlesen …

” … Nun geht der Verleger mit »Zeitungszeugen« erneut auf den umkämpften deutschen Zeitschriftenmarkt. Offensichtlich sollen kommentierte Auszüge aus »Mein Kampf« die nächste Staffel von »Zeitungszeugen« auf Erfolgskurs bringen und der vermeintliche »Tabubruch«, erstmals das Original in Deutschland abzudrucken, als Verkaufsbeschleuniger eingesetzt werden. …” komplett hier …
“Verjagt aus meinem Land” oder Brecht: “Ich bin ein Ausländer” (Gina Pietsch (voc), Uwe Streibel (p))
Immer am 3. Montag im Monat – immer um 18.30 Uhr – immer im Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin

Da er für die Emanzipation der Unteren schrieb, den Krieg hasste und mit einer Jüdin verheiratet war, trieben ihn die Nazis durch sieben Länder. Dreizehn Jahre war er Ausländer und fühlte sich auch so. Anfangs, dicht an der deutschen Grenze, unterm „dänischen Strohdach“, rechnend mit einem schnellen Endes des Spuks, dann mit immer größeren Entfernungen zum Land seiner Sprache, zunehmend unglücklicher werdend, wird er im 13. Jahr seines Exils die begehrte „Stadt der Engel“, L.A., als „Hölle der Enttäuschten“ empfinden, wo der Verkaufaller Werte an 1. Stelle steht..
Was jeder ins Exil getriebene heute empfindet, in Brechts Texten ist es zu finden.
Dresdener Polizei leistet sich kurzen Neonazi-Aufmarsch – Kriminalisierung der VVN-BdA-Fahne geht weiter
“Nach dem Aufmarsch kontrollierten sächsische Polizisten, die Personalien des 77 jährigen Bundesvorsitzenden der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Dr. Heiner Fink. Sie hatten Bilder aus der Kamera eines Wasserwerfers der am Montag auf die antifaschistischen Gegendemonstranten gerichtet war mit Fahndungsbilder von den Protesten im vergangenen Februar2011 in Dresden abgeglichen und glaubten einen „älteren Herren mit VVN-BdA-Fahne“ in ihm wieder erkannt zu haben, nach dem wegen Teilnahme an den Blockaden gefahndet wird.
Die Berliner VVN-BdA erklärt dazu: „ Die Dresdener Polizei und Staatsanwaltschaft ergehen sich in immer abenteuerlicheren und absurden Konstrukten und Anschuldigungen gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Noch ein Jahr nach den erfolgreichen Blockaden in Dresden 2011 sucht der Ermittlungsapparat nach deren „Rädelsführern“. Aber nicht Antifaschistinnen und Antifaschisten haben in Dresden den „Landfrieden“ gebrochen, sondern die sächsische Politik und Polizei, die jeglichen Protest und Zivilcourage gegen rechts zu kriminalisieren versucht. Die Sächsische Demokratie hat Nachhilfe bitter nötig.“
Wir fordern die sofortige Einstellung der Ermittlungsverfahren gegen Dr. Heiner Fink und alle Antifaschistinnen und Antifaschisten die in Dresden kriminalisiert werden.
Wir werden mit unseren Fahnen auch am kommenden Wochenende in Dresden präsent sein, zusammen mit tausenden anderen Rädelsführern im Kampf gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus.” download …
VVN-BdA-Bundesvorsitzender wurde am Montag bei antifaschistischen Protesten für kurze Zeit festgenommen. Gespräch mit Heiner Fink

(jw, 15.02.2012) hier …
Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten und AntifaschistInnen begrüßt die auf ihre Anzeige hin nun von der Staatsanwaltschaft Meppen erhobene Anklage wegen Volksverhetzung gegen den Sänger der Neonaziband „Gigi & Die Braunen Stadtmusikanten“, Daniel Giese. Dies ist ein erster Schritt zur längst überfälligen Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel zur nachhaltigen Unterbindung rassistischer Gewaltverherrlichung, der Billigung und Verharmlosung von Straftaten durch Neonazis und Rassisten sowie der Verhöhnung und Verunglimpfung ihrer Opfer. Der nächste Schritt, die Anklage gegen die übrigen Bandmitglieder, muss nun folgen. weiter …
Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!
Wir sind für eine Stadt, in der sich alle zu Hause fühlen können.
Wir sind für eine Stadt frei von Rassismus.
Wir sind für eine Stadt ohne Roma-Feindlichkeit.
Kommt zur Demo am 3.März 2012 um 15 Uhr, Rathaus Neukölln!

Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der rechten Kleinpartei proDeutschland verteilt, die zugewanderte Roma aus Rumänien und Bulgarien als „Ausbeuter des Sozialstaates“ darstellen. Diese Anfeindungen schüren genau den Hass, vor dem diese Menschen aus ihren Heimatländern geflohen sind. Wir grenzen uns von diesen stereotypen Zuweisungen ab und wünschen uns eine Stadt, jeder das Recht auf selbständige Lebensgestaltung hat und in der Roma und Nichtroma wie Nachbar_innen miteinander leben.
Gebt rechtem Gedankengut keine Chance!
Widersprecht Roma-feindlichen Äußerungen und Handlungen!
Unterstützt unser Anliegen für ein solidarisches Miteinander!
„Was zuviel ist, ist zuviel“ – 3 Jahre Nazikneipe „Zum Henker“, sind 3 Jahre zuviel! Nazinetzwerke aufdecken und zerschlagen!
18.00 Uhr ab S-Bhf. Schöneweide

Die Berliner VVN-BdA e.V. erklärt weiter: „Wir werden uns von Neonazis nicht vorschreiben lassen, wann und wo wir demonstrieren dürfen. Wir fordern die Berliner Polizei auf die skandalösen Auflagen zurückzunehmen und die Demonstration durch die Brückenstraße zuzulassen Die Morde des sogenannten „NSU“ haben gezeigt wozu Neonazis in der Lage sind und dass Feindlisten Tote folgen können. Darauf hinzuweisen und dagegen an den Orten der geistigen Brandstifter zu protestieren ist notwendig und legitim. „Nationalbefreite Zonen“ unter dem Schutz der Polizei sind es nicht!
Pressemitteilung komplett hier …
09.00 Uhr bis 11.00 Uhr, Gegenüber dem Bundesratsgebäude, Leipziger Straße 3-4, S/U Potsdamer Platz
Flyer download …
Zum “Internationalen Tag gegen Rassismus” am 21. März:
Das Problem heißt Rassismus! „Handeln! Jetzt! Es ist 5 vor 12!“
“Die VVN-BdA unterstützt die Aktion „Handeln! Jetzt ! Es ist 5 vor 12!“.
Es ist tatsächlich 5 vor 12. Dass die rassistisch motivierte Mordserie der Neonazibande „Nationalsozialistischen Untergrund“ jahrelang als „Dönermorde“ durch die Ermittlungsbehörden konstruiert durch die Presse und Öffentlichkeit geisterte, ist bezeichnend für die Verfasstheit der deutschen Gesellschaft und den institutionellen Rassismus der deutschen Behörden. Auch wir konnten so getäuscht werden und müssen uns selbstkritisch hinterfragen. …” weiterlesen …
Zur Sondersitzung der Innenminister am 22. März über eine NPD-Verbot:
22.03. Mahnwache für NPD-Verbot! Jetzt! – Handeln statt neukonstruierte Hürden!
Verfassungsschutz will weiter neonazistische Täter schützen!
““Nicht ein NPD-Verbot schadet der parlamentarischen Demokratie, sondern die Existenz der NPD, die sich selbst in Tradition zur NSDAP sieht sowie die sich immer wieder reflexhaft wiederholende, populistisch aufbereitete Pessimismus-Angst-Debatte zum NPD-Verbot von Teilen der Politik und Medien, schaden der parlamentarischen Demokratie” erklärt die Berliner VVN- BdA und ruft für den 22. März ab 09.00 Uhr zu einer Mahnwache gegenüber dem Bundesratsgebäude anlässlich der Sondersitzung der Innenministerkonferenz auf. Die Berliner VVN- BdA weiter: … Das Wohl, der dann ehemaligen V-Leute und weiterhin aktiven Neonazis, wird über das Wohl potentieller weiterer Opfer gesetzt. …” weiterlesen …
Ab 15.00 Uhr, Ritz Carlton, Potsdamer Platz 3!

Nach letzten Informationen will die NPD morgen anlässlich der Sondersitzung der Innenministerkonferenz ab 16.00 Uhr (wohl bis ca. 20.00 Uhr) vor dem “Ritz Carlton”, Potsdamer Platz 3 eine “Mahnwache” gegen ein NPD-Verbot abhalten. Angesagt seinen “Vertreter des NPD-Parteivorstandes sowie der NPD-Fraktionen aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern”, die sich dort als “einzige Partei, die konsequent gegen Überfremdung, den drohenden Volkstod, den restlosen Ausverkauf Deutschlands und die globale Macht des Großkapitals steht” produzieren und somit medienwirksam ihre Hetzen und Lügen inszenieren wollen. Ein Grund mehr morgen ab 09.00 Uhr vor dem Bundesratsgebäude von der Sondersitzung der Innenminister ein NPD-Verbot zu fordern, um solche unsäglichen Auftritte zu verhindern und darüber hinaus auf die Ursachen von Faschismus und Rassismus hinzuweisen! Nazis muss der Nährboden entzogen und nicht durch eine rassistische Politik zur Legetimation verholfen werden!
Darüber hinaus hat die Berliner VVN-BdA ab 15.00 Uhr Gegenproteste unter dem Motto: “NPD-Verbot in die Praxis umsetzen” gegen den NPD-Auftritt ab 16.00 Uhr ebenfalls vor dem “Ritz Carlton”, Potsdamer Platz angemeldet. Bitte leitet diese Info weiter, achtet auf aktuelle Ankündigungen und mobilisiert zu den beiden Versammlungen der Berliner VVN-BdA. Seit bunt, laut und vor allem kreativ!
13.04.12 | 17.30 Uhr | U-Bahnhof Lipschitzallee (mehr …)

Die geplante Demoroute der Nazis durch Neukölln wurde verboten. “Nun will die NPD am Freitag durch Marienfelde ziehen. Dagegen protestieren Vertreter von Grünen, Linkspartei und SPD”. … “Als Ort des Protests haben sie bewusst das Flüchtlingswohnheim in der Marienfelder Allee ausgesucht – es soll ein Zeichen der Solidarität mit den Asylbewerbern sein.” (taz, 12.04.2012) mehr …
18.00 Uhr, Marienfelder Allee 66
Beide Protestveranstaltungen bitte breit bewerben und unterstützen!

Aufruf Aktionsbündnis Neuruppin hier …
18.30 Uhr, Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin, U 5, zwischen Weberwiese & Strausberger Platz

Lore Barthelmann war gerade 12 Jahre alt geworden, als die Nazis an die Macht kamen. Der Vater, Stadtverordneter für die SPD, wurde von den Nazis eingesperrt. Die Mutter musste sich etwas einfallen lassen, um die Familie über Wasser zu halten, und richtete einen Lebensmittelladen ein. Der wurde später ein geheimer Treffpunkt für den Nachrichtenaustausch, für die Unterstützung von Illegalen und Anlaufstelle für die Widerständler im Kiez. Da war Lore als Jüngste bereits Mitglied einer Widerstandsgruppe im Prenzlauer Berg, die Verbindung zur großen Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation hatte. Über ihre Erlebnisse berichtet sie im Rahmen unseres Antifa-Jour fixe. (Moderation: Jutta Harnisch)
Seit Anbeginn der Bundesrepublik hat es Politiker in allen Parteien gegeben, und es gibt sie weiterhin, die rechtes Gedankengut befürwortet oder verharmlost haben. Auch „ehemalige“ Nazis, Mitglieder der NSDAP waren in allen Parteien und höchsten Staatsämtern zu finden.
Eine neue Partei wie die Piraten, die sich als demokratisch bezeichnet, sollte sich nicht in diese unheilvolle Tradition stellen und Verantwortung für eine antifaschistische, demokratische Gesellschaft übernehmen. … weiterlesen …
Über Farbflecke an der Hauswand des Arbeitsamtes in der Weddinger Müllerstraße oder über mit Farbe gefüllte „Tetra-Packs“, die an der Glasfassade eines am Potsdamer Platz befindlichen Bürogebäudes gelandet sein sollen, kann man am 19. bzw. 20. April bei den Pressemitteilungen der Berliner Polizei nachlesen. „Über mutmaßliche Naziübergriffe und –aktivitäten rund um den Geburtstag von Adolf Hitler findet man dagegen nichts. Ob diese Vorfälle dann in Statistiken „rechts motivierter Gewalt“ auftauchen werden und welchen Motivationen hinter dem Verschweigen stecken, ist derzeit unklar.“ kritisiert die Berliner VVN-BdA.
Die Vereinigung weiter: hier …
Bericht Indymedia: hier …
PM Antifa Hohenschönhausen hier …

Lichtenberg, Bericht auf Indymedia

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