Monatsarchiv für März 2010

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Aktuell: Strafanzeige gegen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt

Herr Voigt hat nach Aussage von Augenzeugen während der öffentlichen Sitzung der BVV Treptow-Köpenick am 25.März 2010 in seinem Redebeitrag zur Ablehnung des interfraktionellen Antrages der übrigen Parteien Drs. VI/1419 „65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus“ wörtlich erklärt:

„Im Gegensatz zu den Inhalten Ihres Antrags verneigen wir uns auch vor den tapferen Soldaten der deutschen Wehrmacht, des Heeres, der Luftwaffe, der Marine und Waffen-SS, die bis zum letzten Tag ihrer Pflicht nachgekommen sind.“ ( bestätigt im Wortprotokoll des Büros des Vorstehers der BVV vom 30.3.2010).

Dieser erneute Versuch der Verherrlichung des Nazi-Regimes und seiner verbrecherischen Organisationen stellt eine weitere offene Provokation der NPD an unsere Gesellschaft dar und zeigt ebenfalls zum wiederholten Male, in welcher ideologischen und politischen Tradition sich die NPD ganz offensichtlich sieht. Der damit verbundenen Verhöhnung der Opfer des deutschen Faschismus muss endlich Einhalt geboten und die NPD sowie alle anderen Nazi-Zusammenschlüsse verboten werden. Strafanzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung wurde gestellt.

Der Berliner VVN-BdA ruft gemeinsam mit einem breiten Bündnis dazu auf, am 1.Mai einen Naziaufmarsch in Berlin zu verhindern. Mehr …

Geschrieben von Redaktion am 30. März 2010 | Abgelegt unter Presse | Keine Kommentare

Termin: 24./25.April 2010 Geschichtspolitische Konferenz der VVN-BdA

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Geschrieben von Redaktion am 29. März 2010 | Abgelegt unter Veranstaltungen | Keine Kommentare

Termin: 25. April 2010, 14.00 Uhr, Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“

Liebe Freund/innen und Aktivist/innen,

zum Jahrestag der Befreiung Köpenicks am 23. April 1945 und im Hinblick (und zur eigenen Vorbereitung) auf die von den Nazis geplante Kundgebung am 1. Mai möchten wir euch herzlich zum antifaschistischen Nachmittag in Köpenick einladen. Zu unserer großen Freude wird uns der Zeitzeuge und Antifaschist Erwin Schulz aus seinem Leben erzählen und begleiten.

Am Sonntag, den 25. April, ab 14.00 Uhr in der Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“:

-          Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Arbeitersportler, 1935 wegen „Hochverrats“ verurteilten Moorsoldaten Erwin Schulz (*1912 in Tempelhof)

-          Besichtigung der extra für uns geöffneten Gedenkstätte „Köpenicker Blutwoche“

-          Kleiner antifaschistischer Erkundungsgang unter anderem zur NPD-Bundeszentrale um die Ecke, dem Mandrella-Platz (wo die Nazis event. am 1. Mai eine Kundgebung abhalten werden) und dem Denkmal für die Köpenicker Blutwoche auf dem Platz des 23. April.

Wir würden uns freuen, euch dort zu sehen. Bitte beachtet auch die angehängten Veranstaltungsankündigungen des BdA-VVN Köpenick.

Euer Komitee 23. April

Geschrieben von Redaktion am 28. März 2010 | Abgelegt unter Veranstaltungen | Keine Kommentare

Die Berliner VVN-BdA unterstützt ausdrücklich die Schüler_innenproteste gegen die Bundeswehr in den (Berliner) Schulen!

Aufruf der Landesschüler_innenvertretung

26.3.10: Bundeswehr raus aus Schule und Uni!

Proteste gegen Rekrutierungsversuche der Bundeswehr beim „Beratungstag
über Berufsperspektiven“ am Schadow-Gymnasium in Berlin am 26ten März

Kundgebung | 26.03.10 | 10:00 | Schadow-Gymnasium (Beuckestr. 27-29)
Helm ab, Hirn rein und dann raus aus Schule und Uni!

Das Militär ist kein normaler Arbeitgeber!

Am 26ten März sollen Schüler_innen der Kursoberstufe des Schadow-Gymnasiums (an dem Bücher des “Militärgeschichtlichen Forschungsamtes” der Bundeswehr als Unterrichtsmaterialien eingesetzt werden) im Rahmen eines „Beratungstages“ über Berufsperspektiven informiert werden.
Im Bereich „Militärlaufbahn“ ist die Bundeswehr bei der jährlich stattfindenden Veranstaltung eine gern gesehener Partnerin und auch abseits davon sind Jugendoffiziere willkommene Referenten: 2009 durften sie den Schüler_innen zuletzt die militärische Situation (und Notwendigkeit) der deutschen Auslandseinsätze (Schwerpunkt Afghanistan) erläutern. In der Regel besteht bei derartigen Veranstaltungen Anwesenheitspflicht!

Wir wollen widersprechen, denn die alleinige Aufgabe von Militärapparaten ist Vorbereitung, Bereitschaft und Durchführung von Krieg. Die Aufgabe von Jugendoffizieren ist die Herstellung von Akzeptanz und Befürwortung von Bundeswehr und Wehrpflicht (im Militärsprech: “Erhaltung und Festigung des Grundkonsens über die Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands”).
Ein solcher “Grundkonsens” existiert jedoch weder in den Ländern, in denen Deutschland Krieg führt, noch an der “Heimatfront”! Die große Mehrheit in Deutschland lehnt sowohl den Afghanistan-Einsatz als auch die Wehrpflicht, die schlicht Zwangsarbeit darstellt, ab. Die propagierte “Militärlaufbahn” ist eine Ausbildung zum Morden (und immer öfter auch Sterben)!

Und so wollen auch wir der Bundeswehr am 26ten März nicht das “Feld” überlassen und rufen alle Schüler_innen, Bildungsaktivist_innen, Lehrer_innen, Eltern, Friedensbewegte und Antimilitarist_innen zur Teilnahme an einer Kundgebung vor der Schule und kreativen Störaktionen auf.

Weitere Infos bei der Landesschüler_innenvertretung (lsv): http://www.lsv-berlin.de/lsv2/

Bundeswehr raus aus den Schulen

Zum Kundgebungsaufruf der LandeschülerInnenvertretung Berlin erklärt das Mitglied im Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Berlin, Sebastian Schlüsselburg:

Die Propaganda-Einsätze der Bundeswehr an Berlins Schulen reißen nicht ab. Ausgerechnet die einst pazifistischen Grünen leisten ihr dabei politische Schützenhilfe. So sollen die Jugendoffiziere der Bundeswehr nach dem Beschluss der schwarz-grünen Zählgemeinschaft in der BVV einen erleichterten Zugang zu den Schulen in Steglitz-Zehlendorf erhalten. Diesen Freitag besuchen sie das Zehlendorfer Schadow-Gymnasium.

Für DIE LINKE ist klar: Im Rahmen der Schulpflicht darf nicht für den Dienst an der Waffe geworben werden. Ich erwarte von der Schulleitung die gebotene Trennung zwischen Wehrdienstberatung und politischer Bildungsarbeit durchzusetzen. Die Schüler dürfen nicht der einseitigen Beeinflussung durch geschulte Offiziere ausgesetzt werden. Die Schulleitung sollte Fingerspitzengefühl beweisen und allen friedensbewegten Schülern unbürokratisch das Fernbleiben von dieser Veranstaltung ermöglichen. Sollte es zu Sanktionen, wie etwa Fehlzeiten kommen, wird DIE LINKE. dem nachgehen.

Wir wollen der Bundeswehr nicht das Feld überlassen. Deshalb unterstützten wir den Aufruf für eine Protestkundgebung der LandesschülerInnenvertretung Berlin. Alle SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Friedensbewegte sind eingeladen, an diesem Freitag an einer Kundgebung um 9.30 Uhr vor dem Schadow-Gymnasium teilzunehmen.

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Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
(Berliner VVN-BdA) e. V.
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Tel.: (0 30) 29 78 41 78
Fax: (0 30) 29 78 43 78
E-Mail: berlin@vvn-bda.org
http://berlin.vvn-bda.org

Geschrieben von Redaktion am 23. März 2010 | Abgelegt unter Presse | Keine Kommentare

antifa Länderbeilage I, II und III 2010

Download: antifa Länderbeilage I 2010

Download: antifa Länderbeilage II 2010

Download: antifa Länderbeilage III 2010

Geschrieben von Redaktion am 22. März 2010 | Abgelegt unter Mediathek | Keine Kommentare

Ausgabe Nr.43 – 1. Quartal 2010

Das Quartalsmagazin als rund 1 Megabyte großes PDF
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Geschrieben von Redaktion am 22. März 2010 | Abgelegt unter Zeitschrift „Unser Blatt“ | Keine Kommentare

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