Newsletter: Veranstaltungen rund um den 8.Mai

Berliner VVN-BdA e. V.
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel.: 030/ 29 78 41 78
Fax: 030/ 29 78 43 78
E-Mail: berlin@vvn-bda.org
http://berlin.vvn-bda.org
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenKonsequent gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus!
Newsletter, Veranstaltungen zum 8./9. Mai

Liebe Freundinnen und Freunde,

der 8. Mai ist der Tag der Befreiung! Wir haben euch “unsere” Veranstaltungen zusammengestellt und weitere, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Wir freuen uns das Ludwig Baummann am 8. Mai in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Gedenktafel für die Opfer der NS-Militärjustiz einweihen kann!

Am 9. Mai sehen wir uns ab 11.00 Uhr im Treptower Park. “Wer nicht feiert hat verloren!” zum Tag des Sieges! Wer noch einen Kuchen für unser Fest spenden kann, melde sich bitte bei uns im Büro. Das Programm findet ihr hier:
http://neuntermai.vvn-bda.de

Wer die Zeit am 8.Mai aufbringen kann sollte nach Demmin fahren, um dort den Naziaufmarsch zu verhindern! Ausgerechnet am 8. Mai wollen die Nazis dort einen Trauermarsch durchführen. Die ganze Stadt wird auf den Beinen sein um den Nazis die Suppe zu versalzen.
Ab 12.30 fahren Busse ab Ostbahnhof. Tickets gibt es im Red Stuff, im Veganladen Neukölln und direkt am Bus für eine Spende
“Zum sechsten Mal in Folge wollen Nazis aus NPD und “Freien Kräften” zum 8. Mai in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) aufmarschieren, um den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zu einem Tag zum Gedenken der deutschen Opfer umzudefinieren. Mit einem Trauermarsch und anschließender Kranzniederlegung am Hafenbecken der Peene wollen sie dem Demminer Massenselbstmord und den Vertreibungen gedenken. Die rechte Kontinuität muss gebrochen werden. Trauermarsch blockieren – alte und neue Nazis versenken!”
Nähere Infos unter: http://demminnazifrei.blogsport.de/

Mit antifaschistischen Grüssen,

eure/ihre Berliner VVN-BdA



Veranstaltungen rund um den 68. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Samstag, 4. Mai, 10.00 Uhr

BO Marzahn/BO Hellersdorf:

Teilnahme an den Kranzniederlegungen der BVV und des Bezirksamtes.

Parkfriedhof Marzahn,

Wiesenburger Weg 10, 12681 Berlin

Und anschl. (11.30 Uhr) Gedenkstätte

Brodauer Straße, 12621 Berlin


Sonntag, 5. Mai, 14.30 Uhr,
vor der Synagoge Rykestraße (Nr. 53)

Rundgang zu Stätten des jüdischen Lebens

mit Eva Nickel, Jüdische Gemeinde zu Berlin

Eva Nickel schildert die schrittweise Entrechtung der jüdischen EinwohnerInnen bis zu ihrer Deportation. Beispiele von Hilfe, Solidarität und Verrat werden am authentischen Ort erzählt.

Veranstaltungsreihe: Auf den Spuren der Geschichte. 1933. Naziterror & Widerstand im Prenzlauer Berg


Montag, 6. Mai 2013, 19.00 Uhr, ver.di-Bundesverwaltung, Saal Aida,
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Ermordete Gewerkschafter 1933
Nationalsozialistischer Terror in Berlin
Vortrag und Diskussion

Emil Winkler oder Otto Schweitzer, diese beiden Berliner Gewerkschafter sind heute nahezu vergessen. Sie sind hier stellvertretend genannt für die über einhundert Opfer des NS-Terrors in Berlin allein im Jahr 1933. Es waren überwiegend Angehörige der Arbeiterbewegung, ihrer Parteien und Institutionen, darunter auch viele Gewerkschafter, die schon im ersten Jahr der NS- Herrschaft den Kampf gegen die NSDAP mit dem Leben bezahlten. 80 Jahre nach der Machtübergabe in Berlin wollen wir anhand einiger biografischer Einzelschicksale daran erinnern, dass die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur mit brutaler Verfolgung der politischen Gegner und der Zerschlagung der organisierten Arbeiterbewegung einherging.

Referent: Dr. Kurt Schilde, Potsdam.

Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Rechtsextremismus“ der ver.di Berlin- Brandenburg in Kooperation mit verdi. jugend berlin, verdi und dgb


Einweihung einer Gedenktafel für die Opfer der NS-Militärjustiz in der Gedenkstätte Sachsenhausen
Mittwoch, 8. Mai 2013, 15 Uhr

Am Mittwoch, 8. Mai 2013, 68 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation des NS-Regimes und dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, wird in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Gedenktafel für die Opfer der NS-Militärjustiz eingeweiht. Sie erinnert „an die Opfer der NS-Militärjustiz, die sich als Deserteure, Kriegsdienstverweigerer oder ‚Wehrkraftzersetzer‘ einem verbrecherischen Regime und dessen Angriffs- und Vernichtungskrieg widersetzten“, so der Widmungstext. Stifter der Gedenktafel ist die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. Die Gedenktafel wurde größtenteils aus Spenden finanziert, die der Förderverein der Gedenkstätte Sachsenhausen eingeworben hat.

Im KZ Sachsenhausen waren nach bisherigen Erkenntnissen rund 800 Angehörige der Wehrmacht inhaftiert, die u.a. wegen Desertion und Disziplinarvergehen von der NS-Militärjustiz verurteilt worden waren. Kurz nach dem Beginn des 2. Weltkriegs wurde eine eigene Häftlingskategorie „Sonderabteilung Wehrmacht“ (SAW) eingeführt. Mindestens 70 SAW-Häftlinge kamen in Sachsenhausen ums Leben. Darüber hinaus wurden auch Menschen aus den von Deutschland besetzen Gebieten von der NS-Militärjustiz nach Sachsenhausen verbracht. So verurteilte ein Feldgericht der Luftwaffe 71 führende Angehörige der niederländischen Widerstandsgruppe „Orde Dienst“ zum Tode. Sie wurden zur Vollstreckung der Todesurteile in das KZ Sachsenhausen verbracht und am 2. Mai 1942 im Industriehof durch ein Kommando der SS-Wachtruppe erschossen.

Begrüßung
Prof. Dr. Günter Morsch Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Ansprachen
Dr. Hans Otto Bräutigam Vorsitzender des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V.

Ludwig Baumann Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Enthüllung der Gedenktafel, Kranzniederlegung

Marlon Kittel liest aus „Die Kirschen der Freiheit“ von Alfred Andersch

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg


Mittwoch, 8. Mai, 10.00 Uhr
Russischer Friedhof, Wittestr. 37, 13509 Berlin

VVN-VdA Gruppe Reinickendorf:

Ehrung an den Gräbern sowjetischer Soldaten und der Kinder von sowjetischen Zwangsarbeiter­innen anlässlich des Tages der Befreiung mit roten Nelken auf dem russischen Friedhof Waldstr.


Mittwoch , 8. Mai, 10.30 Uhr

Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde:
Wismarer Str. 26-36 (Säule der Gefangenen), 12207, Berlin-Lichterfelde

Ehrung zum Tag der Befreiung, in Anwesenheit ehemaliger Häftlinge, mit Ansprachen
und Blumenniederlegung. Es singt der Sächsische Bergsteigerchor  „Kurt Schlosser“, Dresden.



Mittwoch, 8. Mai, 10.30 Uhr, Gedenkstein am Ostseeplatz

Öffentliches Gedenken der BO Prenzlauer Berg anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus.


Mittwoch, 8. Mai, 11.00 Uhr, Alt-Friedrichsfelde Ecke Rosenfelder Str.

VVN-BdA Lichtenberg:

Ehrung für Nikolai Bersarin an der Gedenktafel, mit Blumen.

Ansprache: E. Rathmann, Vorsitzende.

Mittwoch, 8. Mai, 15.00 Uhr, Deutsch-Russisches Museum

Gedenken der VVN-BdA Lichtenberg am Panzer mit Blumen.

Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin



Mittwoch , 8. Mai, 16.00 Uhr, Petersburger Str. 86 (an der Gedenktafel)

VVN-BdA Friedrichshain-Kreuzberg- Mitte gemeinsam mit BVV und Bezirksamt:

Gedenken für Nikolai E. Bersarin.


Mittwoch, 8. Mai 2013 // 16:30h // Sowjetisches Ehrenmal Buch
Antifaschistische Kundgebung in Pankow-Buch

(Ecke Wiltbergstraße, am Ausgang S-Bhf. Buch rechts, Ehrenmal in 300 Metern).

Organisiert von Die Linke.Pankow, Kommission Bürgerarbeit und Pankower VVN-BdA. Bringt Blumen mit.



Zentrale Kundgebung der Berliner VVN-BdA e.V.

Mittwoch, 8. Mai, 19.00 Uhr

Kundgebung am Denkmal „Mutter Heimat“ im sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park

Es sprechen

Dr. Gregor Gysi sowie Vertreter

der Russischen Botschaft, aus

Belarus und der Ukraine.

Musikalische Begleitung:

Trio Scho?

Veranstaltet vom Bund der Antifaschisten Treptow e.V.


8. MAI um 17 UHR,  HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Frühlingsfest am Tag der Befreiung
Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des nazi-deutschen Terrors.
Ein Grund zum Feiern und gegen das Vergessen..

Mit Der Singende Tresen, Moskows Rache für Rambo, Hank the DJ, DJ Schneider und Bert Papenfuß.

Veranstalter: Stiftung und Verein Haus der Demokratie und Menschenrechte, Amnesty International Bezirk Berlin-Brandenburg, Zeitschrift telegraph


8.Mai 2013 12-23 Uhr

Deutsch-Russische Museum Karlshorst
Zwieseler Straße 41, 10318 Berlin

Museumsfest zum Tag der Befreiung

Essen , Trinken, Führungen, Musik und Filme

22.00 Uhr Tost auf den Frieden im Kapitulationsaal

www.museum-karlshorst.de


8. Mai 2013,

17.00 Uhr, Potsdam

68. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus

Die Veranstaltung findet am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Bassinplatz statt.

Bernau
17:00
Kundgebung Sowjetisches Ehrenmal Bernau
Gedenken an den “Tag der Befreiung”, anschließend Kundgebung am Deserteuerdenkmal und Festessen auf dem Marktplatz

Cottbus
17:00
Kundgebung Denkmal im Puschkinpark

Tag der Befreiung vom Faschismus. Wir Gedenken den Opfern und Widersachern der Naziherrschaft und der Kapitulation Deutschlands.

Frankfurt/ Oder

17.00 Uhr
Sowjetisches Ehrenmal, Lindenstraße
Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung.


Dienstag, 14.Mai 2013, 19.00
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin

Geschichtspolitik in Osteuropa
Ukraine: Krieg der Erinnerungen

Die Ukraine ist erinnerungspolitisch tief gespalten: Vor allem im Westen überwiegen antisowjetische/antirussische Motive. Angehörige der “Organisation Ukrainischer Nationalisten” bzw. der “Ukrainischen Aufständischen Armee” werden wegen ihres Kampfes gegen die Sowjetunion als nationale Helden betrachtet. Und der Holodomor, die unter Stalin aus politischen Gründen verschärfte Hungersnot von 1932/33 wird als “Genozid” durch Russland dargestellt, der schlimmer gewesen sei als der Holocaust.

Referenten:
Winfried Jilge (Universität Leipzig),
Georgij Kasianov (Akademie der Wissenschaften Kiew),
Grzegorz Rossolinski-Liebe (FU Berlin)

Eine Veranstaltung der Helle Panke e.V. in Kooperation mit dem Bildungswerk für Friedensarbeitund der VVN-BdA Berlin.

Kosten: 2,00 Euro


Aus dem Internet


„GEDENKORTE EUROPA“

Das Projekt „Gedenkorte Europa“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 soll Reisende informieren, die die Nachbarländer Deutschlands in West- und Südeuropa besuchen und die sich – neben Kultur, Landschaft, Sprache und Erholung – auch für die jüngste Geschichte dieser Länder interessieren, die im Zweiten Weltkrieg von den Truppen und Organisationen Nazi-Deutschlands besetzt waren. Die Informationen, Karten und Fotos, die Kurzbiographien und Sachstichworte sollen vor allem auf Orte aufmerksam machen, die an deutsche Kriegs- und Besatzungsverbrechen, an Lager und Deportationen, aber auch an den Widerstand gegen die deutsche Okkupation und deren Überwindung 1945 erinnern.
http://www.gedenkorte-europa.eu/

Neues Online-Projekt
www.dasjahr1933.de
Mit dem Projekt „www.dasjahr1933.de“ stellt die VVN – BdA Materialien, Texte und Dokumente bereit, die entlang einer Chronologie der Jahre 1932/ 1933 Antworten auf Fragen zur Vorgeschichte und Etablierung der faschistischen Herrschaft in Deutschland geben

Terminalausstellung im Rathaus Kreuzberg jetzt online
Am 14. September 1947 wurde eine Ehrentafel mit den Namen von 100 Opfern des Naziregimes auf Initiative des Kreuzberger Ausschusses „Opfer des Faschismus“ eingeweiht, sie hängt im Rathaus Kreuzberg in der Yorckstraße. 65 Jahre nach Kriegsende hat die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) begonnen, die Lebenswege der 100 auf der Ehrentafel Geehrten zu recherchieren. Diese können von einem Terminal neben der Tafel abgerufen werden. Biografien, Fotos und Dokumente wurden nun online gestellt, Ihr findet sie auf der Seite des Kreuzbergmuseums unter
http://www.museumsmedien.de/xberg-ged/index.php



Unsere Kampagne für ein NPD-Verbot ist jetzt auch bei facebook präsent:
https://www.facebook.com/npdverbotjetzt


Berliner VVN-BdA e. V. Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin Tel.: 030/ 29 78 41 78 Fax: 030/ 29 78 43 78 E-Mail: berlin@vvn-bda.org http://berlin.vvn-bda.org


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Redaktion 26. März 2011 Keine Kommentare Trackback URI

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