Newsletter: Veranstaltungen rund um den 8.Mai
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| Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und AntifaschistenKonsequent gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus! Newsletter, Veranstaltungen zum 8./9. Mai Liebe Freundinnen und Freunde, der 8. Mai ist der Tag der Befreiung! Wir haben euch “unsere” Veranstaltungen zusammengestellt und weitere, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Wir freuen uns das Ludwig Baummann am 8. Mai in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Gedenktafel für die Opfer der NS-Militärjustiz einweihen kann! Am 9. Mai sehen wir uns ab 11.00 Uhr im Treptower Park. “Wer nicht feiert hat verloren!” zum Tag des Sieges! Wer noch einen Kuchen für unser Fest spenden kann, melde sich bitte bei uns im Büro. Das Programm findet ihr hier: Wer die Zeit am 8.Mai aufbringen kann sollte nach Demmin fahren, um dort den Naziaufmarsch zu verhindern! Ausgerechnet am 8. Mai wollen die Nazis dort einen Trauermarsch durchführen. Die ganze Stadt wird auf den Beinen sein um den Nazis die Suppe zu versalzen. Veranstaltungen rund um den 68. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus Teilnahme an den Kranzniederlegungen der BVV und des Bezirksamtes. Wiesenburger Weg 10, 12681 Berlin Und anschl. (11.30 Uhr) Gedenkstätte Brodauer Straße, 12621 Berlin Sonntag, 5. Mai, 14.30 Uhr, vor der Synagoge Rykestraße (Nr. 53) Rundgang zu Stätten des jüdischen Lebens mit Eva Nickel, Jüdische Gemeinde zu Berlin Eva Nickel schildert die schrittweise Entrechtung der jüdischen EinwohnerInnen bis zu ihrer Deportation. Beispiele von Hilfe, Solidarität und Verrat werden am authentischen Ort erzählt. Veranstaltungsreihe: Auf den Spuren der Geschichte. 1933. Naziterror & Widerstand im Prenzlauer Berg Montag, 6. Mai 2013, 19.00 Uhr, ver.di-Bundesverwaltung, Saal Aida, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Ermordete Gewerkschafter 1933 Emil Winkler oder Otto Schweitzer, diese beiden Berliner Gewerkschafter sind heute nahezu vergessen. Sie sind hier stellvertretend genannt für die über einhundert Opfer des NS-Terrors in Berlin allein im Jahr 1933. Es waren überwiegend Angehörige der Arbeiterbewegung, ihrer Parteien und Institutionen, darunter auch viele Gewerkschafter, die schon im ersten Jahr der NS- Herrschaft den Kampf gegen die NSDAP mit dem Leben bezahlten. 80 Jahre nach der Machtübergabe in Berlin wollen wir anhand einiger biografischer Einzelschicksale daran erinnern, dass die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur mit brutaler Verfolgung der politischen Gegner und der Zerschlagung der organisierten Arbeiterbewegung einherging. Referent: Dr. Kurt Schilde, Potsdam. Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe „Rechtsextremismus“ der ver.di Berlin- Brandenburg in Kooperation mit verdi. jugend berlin, verdi und dgb Im KZ Sachsenhausen waren nach bisherigen Erkenntnissen rund 800 Angehörige der Wehrmacht inhaftiert, die u.a. wegen Desertion und Disziplinarvergehen von der NS-Militärjustiz verurteilt worden waren. Kurz nach dem Beginn des 2. Weltkriegs wurde eine eigene Häftlingskategorie „Sonderabteilung Wehrmacht“ (SAW) eingeführt. Mindestens 70 SAW-Häftlinge kamen in Sachsenhausen ums Leben. Darüber hinaus wurden auch Menschen aus den von Deutschland besetzen Gebieten von der NS-Militärjustiz nach Sachsenhausen verbracht. So verurteilte ein Feldgericht der Luftwaffe 71 führende Angehörige der niederländischen Widerstandsgruppe „Orde Dienst“ zum Tode. Sie wurden zur Vollstreckung der Todesurteile in das KZ Sachsenhausen verbracht und am 2. Mai 1942 im Industriehof durch ein Kommando der SS-Wachtruppe erschossen. Begrüßung Ludwig Baumann Vorsitzender der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. Enthüllung der Gedenktafel, Kranzniederlegung Marlon Kittel liest aus „Die Kirschen der Freiheit“ von Alfred Andersch Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen Mittwoch, 8. Mai, 10.00 Uhr Russischer Friedhof, Wittestr. 37, 13509 Berlin VVN-VdA Gruppe Reinickendorf: Mittwoch , 8. Mai, 10.30 Uhr Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde: Wismarer Str. 26-36 (Säule der Gefangenen), 12207, Berlin-Lichterfelde Ehrung zum Tag der Befreiung, in Anwesenheit ehemaliger Häftlinge, mit Ansprachen und Blumenniederlegung. Es singt der Sächsische Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“, Dresden. Mittwoch, 8. Mai, 10.30 Uhr, Gedenkstein am Ostseeplatz Öffentliches Gedenken der BO Prenzlauer Berg anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus. Mittwoch, 8. Mai, 11.00 Uhr, Alt-Friedrichsfelde Ecke Rosenfelder Str. VVN-BdA Lichtenberg: Ansprache: E. Rathmann, Vorsitzende. Mittwoch, 8. Mai, 15.00 Uhr, Deutsch-Russisches Museum Mittwoch , 8. Mai, 16.00 Uhr, Petersburger Str. 86 (an der Gedenktafel) VVN-BdA Friedrichshain-Kreuzberg- Mitte gemeinsam mit BVV und Bezirksamt: Mittwoch, 8. Mai 2013 // 16:30h // Sowjetisches Ehrenmal Buch Antifaschistische Kundgebung in Pankow-Buch (Ecke Wiltbergstraße, am Ausgang S-Bhf. Buch rechts, Ehrenmal in 300 Metern). Organisiert von Die Linke.Pankow, Kommission Bürgerarbeit und Pankower VVN-BdA. Bringt Blumen mit. Zentrale Kundgebung der Berliner VVN-BdA e.V. Mittwoch, 8. Mai, 19.00 Uhr Kundgebung am Denkmal „Mutter Heimat“ im sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park Es sprechen Dr. Gregor Gysi sowie Vertreter der Russischen Botschaft, aus Belarus und der Ukraine. Musikalische Begleitung: Trio Scho? Veranstaltet vom Bund der Antifaschisten Treptow e.V. 8. MAI um 17 UHR, HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin Frühlingsfest am Tag der Befreiung Mit Der Singende Tresen, Moskows Rache für Rambo, Hank the DJ, DJ Schneider und Bert Papenfuß. Veranstalter: Stiftung und Verein Haus der Demokratie und Menschenrechte, Amnesty International Bezirk Berlin-Brandenburg, Zeitschrift telegraph 8.Mai 2013 12-23 Uhr Deutsch-Russische Museum Karlshorst Museumsfest zum Tag der Befreiung Essen , Trinken, Führungen, Musik und Filme 22.00 Uhr Tost auf den Frieden im Kapitulationsaal 8. Mai 2013, 17.00 Uhr, Potsdam 68. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus Die Veranstaltung findet am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Bassinplatz statt. Bernau Cottbus Tag der Befreiung vom Faschismus. Wir Gedenken den Opfern und Widersachern der Naziherrschaft und der Kapitulation Deutschlands. Frankfurt/ Oder 17.00 Uhr Dienstag, 14.Mai 2013, 19.00 Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin Geschichtspolitik in Osteuropa Die Ukraine ist erinnerungspolitisch tief gespalten: Vor allem im Westen überwiegen antisowjetische/antirussische Motive. Angehörige der “Organisation Ukrainischer Nationalisten” bzw. der “Ukrainischen Aufständischen Armee” werden wegen ihres Kampfes gegen die Sowjetunion als nationale Helden betrachtet. Und der Holodomor, die unter Stalin aus politischen Gründen verschärfte Hungersnot von 1932/33 wird als “Genozid” durch Russland dargestellt, der schlimmer gewesen sei als der Holocaust. Referenten: Eine Veranstaltung der Helle Panke e.V. in Kooperation mit dem Bildungswerk für Friedensarbeitund der VVN-BdA Berlin. Kosten: 2,00 Euro „GEDENKORTE EUROPA“Das Projekt „Gedenkorte Europa“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 soll Reisende informieren, die die Nachbarländer Deutschlands in West- und Südeuropa besuchen und die sich – neben Kultur, Landschaft, Sprache und Erholung – auch für die jüngste Geschichte dieser Länder interessieren, die im Zweiten Weltkrieg von den Truppen und Organisationen Nazi-Deutschlands besetzt waren. Die Informationen, Karten und Fotos, die Kurzbiographien und Sachstichworte sollen vor allem auf Orte aufmerksam machen, die an deutsche Kriegs- und Besatzungsverbrechen, an Lager und Deportationen, aber auch an den Widerstand gegen die deutsche Okkupation und deren Überwindung 1945 erinnern. Neues Online-Projekt Terminalausstellung im Rathaus Kreuzberg jetzt online Unsere Kampagne für ein NPD-Verbot ist jetzt auch bei facebook präsent: https://www.facebook.com/npdverbotjetzt
Berliner VVN-BdA e. V. Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin Tel.: 030/ 29 78 41 78 Fax: 030/ 29 78 43 78 E-Mail: berlin@vvn-bda.org http://berlin.vvn-bda.org Engagieren Sie sich mit einer Spende: Berliner VVN-BdA e.V Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Zum Abbestellen des Newsletters einfach E-mail mit dem Betreff “KEIN NEWSLETTER” an uns schicken |
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